EXPEDITIONEN

Grönlandexpedition 2009

Inlandeis und Granit
Die größte Insel der Welt, und dieser Titel ist mit über 2 Millionen Quadratkilometer Fläche sicher berechtigt, sollte von Ende April bis Juni 2009 Ziel unserer Expedition 'Inlandeis und Granit' sein.
Mit von der Partie waren Alexender Römer, Dr. Peter Schatzl, Felix Berktold und meine Wenigkeit Thomas Holz. Ziel unserer Expedition war es eine Durchquerung zu wagen, die auf diese Weise laut unseren Recherchen noch nicht durchgeführt wurde. Der Plan sah vor von Tasillak, der 'Hauptstadt Süd-Ostgrönlands', eine Route gen Norden über das Inlandeis einzuschlagen um dann auf Höhe des Mt. Forel, dem höchsten Punkt in der Gebirkskette mit dem bezeichnenden Namen Schweizerland, eine Schlaufe in eben dieses Gebirge einzuschlagen und komplett zu durchqueren. Die Schwierigkeiten, die dieses Unterfangen mit sich zog, lagen neben dem typischen Herausforderungen, die die Arktis nun mal stellt, in der Routenfindung, den anzutreffenden Schneeverhältnissen und den Schwierigkeiten verbunden mit den Erstbegehungen, die wir uns vornehmen wollten und von denen das Schweizerland noch einige zu ergattern hat. Die logistische Herausforderung bestand darin zum einen so leicht wie möglich unterwegs zu sein und zum anderen dennoch für schwierigere Anstiege im Fels und Eis gewappnet zu sein. Als unsere Truppe dann Ende April endlich in Tasillak angekommen war, bewahrheitete sich einmal mehr die Aussage meines ehemaligen BWL-Dozenten 'Planung ersetzt Zufall durch Irrtum': Über die vergangenen zwei Wochen hinweg waren rund zwei Meter Neuschnee gefallen und bis auf weiteres war keine Besserung in Sicht. Viele Pässe und Verbindungswege waren unpassierbar, so dass selbst Skidoos und Hundeschlitten nicht mehr durchkamen. Zahlreiche größere Lawinenabgänge bestätigten uns in der Ansicht lieber noch abzuwarten. Unsere Ausrüstung, darunter auch die Expeditionserprobten Daunenschlafsäcke von Carinthia, war auf kältere bis sehr kalte Temperaturen ausgelegt, was zu dieser Jahreszeit einen Bereich von -5°C bis -30°C umfassen kann. Die Realität sah natürlich ganz anders aus: von Kanada her zog eine Warmfront nach der anderen herauf, die uns tagsüber Werte bis +7°C bescherte. Der Schnee verwandelte sich im Handumdrehen in schweren und nassen Pappschnee. Das Ziehen unserer Pulkas, die mit rund 80kg Ausrüstung beladen waren, ähnelte eher einem 'Strongest-Men-Contest', bei dem es darum geht Traktorreifen möglichst weit zu ziehen. Die durchschnittliche Laufleistung belief sich auf 1 km pro Stunde und bei 10 km am Tag wusste man sehr deutlich woran man war. Uns war schnell klar, dass die geplante Runde so nicht in der geplanten Zeit durchführbar sein wird bzw. nicht ohne Zuhilfenahme eines Helikopters, was für keinen von uns in Frage kam. Wenn man bedenkt, was für ein unberührter und natürlicher Flecken Erde gerade der Südosten Grönlands ist und in welch einfachen Verhältnissen die Menschen dort leben, grenzt es schon fast an Perversion tausende Euro für einen Flug zu bezahlen und damit noch die Umwelt zu verpesten. Schweren Herzens trat unser Team also den Rückweg an, was aufgrund der Tatsache, dass schon zwei Wochen verstrichen waren auch keinen weiteren Vorstoß zuließ, da unser Zeitfenster für die Expedition nur bis Ende Juni vorgesehen war. Als kleine Entschädigung gelang uns noch eine nette Besteigung des Polheimfjeld bei winterlichen Verhältnissen. Eine ansprechende Gratkletterei gepaart mit einigen Schnee- und Eispassagen ließ uns zumindest für den Moment auf andere Gedanken kommen und bescherte uns gigantische Ausblicke auf den Packeisgürtel, der die Küste noch fest im Griff hielt. In den folgenden Tagen traten wir dann den Rückweg über Rejkjavik nach Frankfurt an. Die geplante Runde wurde nicht beendet, Erstbesteigungen konnten wir keine verbuchen, das Wetter war zwei Wochen am Stück mehr als bescheiden - auch so können nun mal Expeditionen ablaufen. Allein für die Eindrücke und Erfahrungen und für die vielen netten Menschen, die wir kennen lernen durften, war es die Reise allemal wert. Eines ist in jedem Fall klar: Grönland wir kommen wieder und wenn es in kurzen Hosen ist.

Carinthia DIScover ECC Expedition 1200 - Erfahrungsbericht

Im Rahmen unserer Grönlandexpedition 2009 wurde unsere Mannschaft freundlicherweise von Carinthia mit dem expeditionstauglichen Schlafsack-Prototypen der Reihe: DIScover ECC Expedition ausgestattet. Der neue DIScover ECC Expedition gehört in der 1200er Variante zum wärmsten Vertreter der Reihe, was für uns die richtige Wahl war, da unsere Expedition in die Arktis ging. Der kalte Frühwinter bot außerdem perfekte Trainings- und Testmöglichkeiten. Da es sich bei dem Schlafsack um einen Prototyp handelte, waren wir und die Entwickler von Carinthia natürlich sehr gespannt, wie sich der neue DIScover ECC Expedition 1200 bewähren würde. Im Vergleich zu der bisherigen Expedition-Reihe fällt der neue schon durch sein äußeres auf, welches so gut wie keine Nähte aufweist. Der Grund hierfür liegt darin, dass den Entwicklern bei Carinthia der Einfall kam, dem eigentlichen Schlafsack nochmals eine Hülle zu verpassen, die nur über ein paar wenige umlaufende Nähte an den Rändern und an der Kapuze mit dem Schlafsack verbunden ist. Diese Innovation führt in der Praxis dazu, dass die Feuchtigkeit, die der Körper über Nacht verliert zwischen dem eigentlichen Schlafsack und der Hülle kondensiert bzw. gefriert. Die Prozedur am folgenden Morgen ist dann recht simpel: der Schlafsack wird über die dafür vorgesehene Öffnung an der Seite quasi auf links gedreht und das angefallene gefrorene Kondensat kann in der Regel einfach ausgeschüttelt werden. Die Daunenfüllung ist somit besser vor der anfallenden Feuchtigkeit geschützt und die Trocknungszeit bzw. die Zeit bis der Schlafsack wieder packfertig ist, reduziert sich auf ein Minimum. Ich war sehr überrascht, wie gut selbiges funktioniert und wer schon einmal länger in einer Kältezone unterwegs war, kennt die Probleme mit gefrorenen Schlafsäcken. Ein weiterer Pluspunkt für den neuen DIScover ECC Expedition liegt im verbesserten Wärmekragen, der jetzt mittels Klettverschluß perfekt den Hals umschließt und hierbei größtmöglichen Komfort bietet. Eine hochwertige Daunenmischung, saubere Verarbeitung und ein ordentlicher Schnitt war ich bisher von Carinthia sowieso schon gewohnt und konnte diese Vorzüge auch im neuen DIScover ECC Expedition 1200 wieder finden. Alles in allem ist der DIScover ECC Expedition für mich ein innovativer und durchdachter Daunenschlafsack, der alles Zeug dazu hat den Expeditionsalltag merklich zu erleichtern.

Motorrad-Tour von Florida bis zur Nordküste Alaskas

Doris Wiedemann fuhr im Winter vom südlichsten Punkt der kontinentalen USA auf Key West in Florida bis zur Nordküste Alaskas mit dem Motorrad.
Gemeinsam mit ihrem Reisepartner Sjaak Lucassen erreichte sie am 02.März 2009 Prudhoe Bay.
In einem Interview berichtete sie unter anderem davon, wie sie sich vor der Kälte geschützt hat.
"....Eine weitere Isulations-Schicht bildeten darüber eine Windstopper-Hose und eine -Jacke von Carinthia. Der österreichische Schlafsack-Hersteller hat darin das daunenähnliche G-Loft-Material verarbeitet. Die beiden Kleidungsstücke sind extrem warm und sehr bequem, haben ein kleines Packmaß und geringes Gewicht. Wir sind bei Besichtigungen in New York und Prudhoe Bay damit herum gelaufen, ich habe sie zum Motorrad fahren getragen und hätte sie im Notfall im Schlafsack anziehen können".....Lesen Sie mehr unter: http://www.doris-wiedemann.de

Kangchendzönga-Expedition der Naturfreunde Österreich (11. April bis 5.Mai 2000)

Ziel der Expedition war, den drittthöchsten Berg der Erde (8.586m) über den Ostsporn zu besteigen. Am 5. Mai musste das Unternehmen in 6.200m Höhe abgebrochen werden, da auf dem beidseitig überwechteten Ostgrat meterhoher völlig bindungsloser Schwimmschnee lag, der keinerlei Möglichkeit zum Anbringen von Sicherungen bot, und in den Flanken höchste Lawinengefahr bestand.

Teilnehmer: Willi Bauer (Expeditionsleiter), Ignaz Gruber, Siggi Wasserbauer, Siggi Jäger, Walter Arnold, Sepp Hinding, Horst Maringer, Dr. Klaus Kritzinger, Martina Bauer, und Ewald Putz (Das Gruppenfoto wurde am vorgeschobenen Basislager (5.200m) aufgenommen).

Schlafsäcke dieser Expedition: ECC-Expedition 1200 mit C-tex Cover

Mag. Ernst Schwarzenlander - Erfahrungsbericht

Mag. Ernst Schwarzenlander
Berg- und Schiführer
Hochraingasse 5
A 9800 Spittal

Mir wurde von der Firma Carinthia die interessante Aufgabe gestellt, ein und denselben Schlafsack auf mehreren Achttausender-Expeditionen zu testen.Ich griff auf das "3-in-one System" zurück: Explorer Top + ECC Line 600

Mir erschien dieses System auf Grund seiner großen Variationsmöglichkeit äußerst ideal und ich sollte Recht behalten.

Die kommerziellen Expeditionen, die ich als Leiter mit diesem Carinthia-Schlafsack durchführen konnte waren folgende:

- 1993 ChoOyu 8201 m
- 1994 Cho Oyu und Shisha Pangma
- 1995 Shisha Pangma 8046 m
- 1996 Manaslu 8163 m

Mit Ausnahme Manaslu (wettermäßig bedingt) konnten alle vier Expeditionen
äußerst erfolgreich durchgeführt werden.

Ich erreichte bei der Doppelexpedition 1994 als Leiter sowohl den Gipfel des
Cho Oyu als auch des Shisha Pangma.

Das 3-in-ONE System hat sich bei diesen fünf Expeditionen äußerst bewährt.
Bei der Verwendung ein und desselben Carinthia-Schlafsackes konnte ich auch nach der fünften Achttausender-Expedition nicht den geringsten Verschleiß (Wärmeverlust) erkennen.

Haben Sie im Jahre 2001 Interesse an einer Cho Oyu oder Shisha Pangma
Expedition unter meiner Leitung teilzunehmen?

Neu: Vorbereitung durch ein ganzes Jahr
- gruppendynamisch
- technisch
- konditionell

Schlafsäcke dieser Expeditionen: Explorer Top + ECC Line 600

Expedition zum Victoria Island im Arktischen Archipel (6. bis 30. April)

Dr. Gerhard Schmatz hat als 4. Mensch die höchsten Berge von allen 7 Kontinenten bestiegen. Jetzt ist Dr. Schmatz dabei die höchsten Punkte der größten Inseln der Erde aufzusuchen. Die Victoria Insel ist nach Grönland, Neuguinea, Borneo, Madagaskar, Baffin island, Sumatra, Honshu, und Großbritannien die neuntgrößte Insel der Welt. Das Victoria Island liegt in dem kanadischen Verwaltungsgebiet Northwest Territories. Die Insel wurde 1826 von Sir John Franklin gesichtet und 1839 von den britischen Forschern Thomas Simpson und P.W.Dease nach Königin Viktoria benannt.

Teilnehmer: Dr. Gerhard Schmatz, Fau Ursula Schmatz und Martin Anwander

Die Anreise erfolgt per Flugzeug am 7. April von Calgary über Edmonton, Yellow Knife nach Resolute. Am 8. April geht es dann mit einem Buschpiloten von Resolute weiter zu den Shaler Mountains auf dem Victoria Island.

Das Hauptproblem der Expedition sind die Eisbären und nicht die Besteigung der höchsten Erhebung (655m) dieser 217 290 Quadratkilometer großen Insel.

DAV Tirsuli II Expedition

Der Tirsuli II ist mit 7.035 m der letzte unbezwungene Siebentausender im nordindischen Garhwal Himal, einem entlegenen Teil des Himalaya nahe der tibetanischen Grenze.

Der Tirsuli II ist bis heute unbestiegen. 1968 scheiterte eine indische Expedition und 1995 der bekannte englische Himalaya-Bergsteiger Roger Payne bei dem Versuch den Gipfel über den Westgrat zu erreichen.

Teilnehmer: Ralf Meßbacher (Expeditionsleiter)
Stefan Trinkner, Peter Enz, Daniel Grammel, Stephan Hrozek, Hans Romeiser, Jörg Stähle, Bernhard Voß.

Am 25. Mai 2001 soll der erste Versuch unternommen werden vom Camp 2 (6.500 m) den Gipfel zu besteigen.

Homepage der Expedition: www.tirsuli.de

Schlafsäcke dieser Expedition: ECC-Expedition 800 mit C-tex Cover und ECC-Expedition 1200 mit C-tex Cover

Makalu Expedition der Naturfreunde Oberösterreich (28. März bis 31. Mai 2001)

Der Makalu ist mit 8.463m der fünfthöchste Berg der Welt. Der Makulu zählt wegen der häufigen Wetterkapriolen und den hohen konditionellen und technischen Anforderungen zu den schwierigen Achttausendern. Der lange Zustieg zum Basislager ist ein weiterer Grund, weshalb dieser Achttausender sehr selten besucht wird.

Teilnehmer: Hermann Trippacher (Expeditionsleiter), Walter Arnold, Rudi Denk, Franz Fend, Gerlinde Kaltenbrunner, Siegfried Klettner, Joachim Moritz, Fritz Hangweyrer, Roswitha Trippacher, Herbert Wolf, Karl Watschinger (Arzt).

Vom 17. bis 53. Tag soll versucht werden den Gipfel auf der Route der Erstbesteiger über den Nordgrat ohne Verwendung von zusätzlichem Sauerstoff zu besteigen.

Homepage der Expedition: www.makalu.at
Live-Berichterstattung: www.nachrichten.at/makalu

Schlafsäcke dieser Expedition ECC-Expedition 1200 mit C-tex Cover

Lesachtaler Makalu-Expedition (11. April bis 31. Mai 2001)

Ziel der Mannschaft ist, den fünfthöchsten Berg der Erde (8.463m) ohne künstlichen Sauerstoff und über maximal zwei Hochlager auf dem Weg der Erstbesteiger über die NW-Route zu besteigen. Außerdem ist die erste Schibefahrung vom Gipfel geplant.

Teilnehmer: Helmut Ortner (Expeditionsleiter), Mag. Wastl Ruckensteiner, Dr. Karin Katstaller (Expeditionsärztin), Mario Lugger, Alexander Lugger, Hans Oberluggauer, Gerhard Oberluggauer, Peter Kanzian.

Schlafsäcke dieser Expedition: Lite ES,  ECC-Expedition 800 mit C-tex Cover
ECC-Expedition 1200 mit C-tex Cover.

Mount Everest-Expedition (10. April bis 31. Mai 2001)

Ziel der Mannschaft ist, den Mount Everest (8.848m) möglichst ohne zusätzlichen Sauerstoff zu besteigen. Sauerstoff wird nur für eventuelle Notfälle mitgeführt. Der Anstieg wird über den Nordgrat auf der tibetischen Seite erfolgen. Es sind 3 Hochlager vorgesehen. Beim Abstieg sollen dann einige 100 kg Expeditionsmüll vom Berg entfernt werden.

Teilnehmer: Dr.Stefan Gatt (Expeditionsleiter), Dr. Erich Gatt, Erich Weitlander, Ewald Eder, Mario Kastner, Philippe Berlia, Dr. Roland Maruna, Wolfgang Fasching, Dr. Johann Steinböck (Expeditionsazt), Theo Fritsche, William Billings Daniels, Josef Einwaller, Paul Hofer, Josef Streif.

Berichterstattung: www.everestnews.com

Schlafsäcke dieser Expedition: Explorer Top + ECC Line 800, Explorer Top + ECC MICRO 600

Akakus - Route

Um das Akakus-Gebirge zu erreichen, das im südwestlichsten Teil Libyens liegt, müssen wir das Sandmeer von Ubari durchqueren. Diese Strecke durch die hunderte Meter hohen Sanddünen ist ein Erlebnis für sich! Natürlich gibt es auf dieser ca. 300 km langen Sandstrecke keine Wege in unserem Sinn. Ein bißchen Mut gehört schon dazu, den Toyota über die Dünen hinunterzufahren.

Der südlichste Punkt ist das Akakusch-Gebirge. In den zahlreichen Einschnitten des Hauptkammes befinden sich weltberühmte Felsmalereien aus der Steinzeit. Imposant sind die Ausdehnungen des Felstores Fozigaren.

Kontakt: Michael Leischner

Schlafsäcke dieser Expedition: WINDBREAKER